Das Drehtagebuch

12 Drehtage, unzählige emotionale Momente und jede Menge Action!

Von Mai bis Oktober 2025 war unsere Crew im ganzen Landkreis Weilheim-Schongau unterwegs. Wir haben geschwitzt, gelacht, improvisiert und Szene für Szene die Geschichte der Pfeffermühlen zum Leben erweckt.

Eine Chronologie unserer Drehtage.

31. Mai 2025: Der magische Auftakt im Garten

Ort: Ein gemütlicher Garten in Peißenberg

Wir starten direkt mit dem großen Finale! Am allerersten Drehtag stand die abendliche Abschlussszene auf dem Plan. Bei stimmungsvollem Licht im Garten mussten alle Beteiligten sofort voll da sein. Ein aufregender Start, der Lust auf mehr machte! 

01. Juni 2025: Sommer-Feeling und See-Idylle

Ort: Deutensee & Peißenberg

Los ging’s am Vormittag am Deutensee – und das bayerische Wetter hat direkt alles gezeigt, was es kann: Von Sonne bis Regen war am See wirklich jede Wetterlage dabei! Die Stimmung hat das aber absolut nicht getrübt. Ab dem Mittag wurden wir dann mit super Wetter belohnt und die Dreharbeiten im Peißenberger Garten wurden zu einer riesigen Gaudi. Das absolut verdiente Highlight ganz zum Schluss: Ein Sprung in den Pool, um den erfolgreichen Drehtag perfekt abzurunden! 

22. Juni 2025: Geheimnisse im Wald

Ort: Ein Waldstück bei Peißenberg

Während draußen die Sommerhitze drückte, haben wir uns in den schattigen Wald gerettet, wo es einigermaßen angenehm war. Dort haben wir aus Stöcken eine kleine Waldhütte gebaut – was sich schnell als echte logistische Herausforderung entpuppte: Es war nämlich gar nicht so einfach, die Darstellerinnen und die gesamte Crew samt Technik in dieser Mini-Hütte unterzubringen! Doch das Zusammenrücken hat sich gelohnt: In dieser urigen Kulisse erzählte Yara ihre Geschichte. Eine emotionale Schlüsselszene des Films, die von Cast und Crew trotz Kuschelkurs absolute Konzentration forderte. 

27. Juni 2025: Eine wichtige Begegnung

Ort: Weilheimer Au

In der wunderschönen Kulisse der Weilheimer Au treffen die Pfeffermühlen Lena und Matilda zum ersten Mal außerhalb der Schule auf die geheimnisvolle Rosa. Eine Begegnung, die die Ermittlungen ordentlich ins Rollen bringt und ein ganz neues Bild wirft.

29. Juni 2025: Brütende Hitze, eine Radltour und die große Kamera-Frage

Ort: Weilheim & Oderding

Der Tag startete gut im Weilheimer Wohngebiet bei der Befragung von Rosa – aber das Wetter meinte es mal wieder fast zu gut mit uns: Es war brühend heiß! Für die anschließenden Actionszenen auf den Rädern teilten wir uns auf: Die Darstellerinnen radelten mit Daniel direkt von Weilheim aus los auf eine Anhöhe oberhalb von Oderding, während die restliche Crew das ganze Material im Auto hinterherkutschierte.

Angekommen standen wir dann vor der großen, klassischen Filmemacher-Frage: Wie filmt man eigentlich fahrende Fahrräder, ohne dass das Bild völlig verwackelt? Die Lösung war schnell gefunden, der Kofferraum des Autos.

20. Juli 2025: Die große Verfolgungsjagd mit Postkarten-Aussicht

Ort: Am Kirnberg bei Böbing & im Wald bei Paterzell

Das war ohne Zweifel der Drehtag mit der besten Aussicht unseres gesamten Projekts! Bei absolut perfekter Fernsicht haben wir am Kirnberg bei Böbing die packende Einstiegs-Verfolgungsjagd gedreht und in den Drehpausen das gigantische Panorama genossen.

Danach ging es direkt weiter in ein dichtes Waldstück oberhalb von Paterzell und dort wurde es richtig wild: Spontan haben wir beschlossen, die dramatische Absturzszene von Lena direkt vor Ort mit einzubauen! Das bedeutete: Action pur, Nervenkitzel und Schweiß ohne Ende für Cast und Crew. Aber das Ergebnis im fertigen Film ist jeden einzelnen Schweißtropfen wert!

21. September 2025: Die Zwiebel-Verschwörung und Versöhnung

Ort: Am Dorfbrunnen Peißenberg & eine Peißenberger Wohnung

Frisch erholt aus der Sommerferien-Drehpause ging es für uns direkt wieder voll zur Sache! Am Peißenberger Dorfbrunnen stand eine hochemotionale Szene zwischen Matilda und Lena an.

Fun Fact am Rande: Wusstet ihr eigentlich, dass nicht alle Zwiebeln einen zum Weinen bringen? Nein? Wir jetzt schon! Um bei Lena künstliche Tränen zu kullern zu bringen, hatten wir extra eine Zwiebel am Set präpariert. Tja, Pustekuchen... ausgerechnet die Zwiebel, die wir dringend gebraucht hätten, war absolut tränenresistent und hat überhaupt nicht funktioniert!

Trotz Zwiebel-Fail ging es direkt weiter: Erst drehten wir im Wohngebiet den gemeinsamen Schulweg von Ella und Lena, bevor wir für die große Versöhnungsszene nach drinnen wechselten. Und was sollen wir sagen? Hier brauchten wir definitiv keine Zwiebel mehr – das war Emotion pur, und zwar so echt, dass es am Set absolute Ruhe war. Wir hätten eine Stecknadel auf den Boden fallen gehört. 

26. September 2025: Ab in die Luft!

Ort: Flugplatz Paterzell

Heute wurde es spektakulär – und ein kleines bisschen geschummelt haben wir auch! Zoe steuerte für die Einstiegs-Szenen zwar die Drohne, tat beim „Fliegen“ aber eigentlich nur so.

Das absolute Highlight wartete jedoch direkt auf der Landebahn: Wir durften am Flugplatz ganz spontan mit einem echten Flugzeug drehen! Das bedeutete für die Crew: Höchste Konzentration, perfektes Timing und exakte Absprachen. Der Pilot startete nämlich eigentlich nur ein einziges Mal für unsere Kamera.

Doch weil alle so begeistert waren, hieß es kurz darauf: „Und Action... noch einmal!“ Der Pilot hob tatsächlich ein zweites Mal ab – und das aus dem besten Grund überhaupt: Unsere Mädels durften als Belohnung für ihren tollen Einsatz spontan eine Runde mitfliegen! Ein unvergesslicher Moment, den so schnell niemand aus dem Team vergessen wird.

27. & 28. September 2025: Großkampf an der Schule

Ort: Montessori-Schule Peißenberg

Unser wohl trubeligstes Drehwochenende! An der Montessori-Schule Peißenberg herrschte absolutes Set-Gewusel. Am Samstag standen die Szenen mit den Jugendlichen im Fokus, am Sonntag durften die jüngeren Kinder glänzen. Ein riesiges Dankeschön an alle Kompars:innen und alle die extra nur an diesen Tagen unterstützt haben.

10. & 11. Oktober 2025: Finale im Hauptquartier

Ort: Ein Peißenberger Garten

Zum großen Abschluss der Dreharbeiten bezogen wir für zwei ganze Tage das geheime Hauptquartier der Pfeffermühlen in einem Peißenberger Garten. Die letzten Klappen fielen, die letzte Szene war im Kasten – erschöpft, aber überglücklich lag sich die Crew in den Armen. Der Dreh war geschafft!