Das hätte Henry auch getanDas hätte Henry auch getan

Rießen Bodenzeitung zum 190. Geburtstag. JRK Weilheim breitet sich am Weltrotkreuztag auf dem Marienplatz aus.

Am 8. Mai 1828 wurde Henry Dunant in der Schweiz geboren. Knapp 31 Jahre später kommt er zur Schlacht in Solferino in Norditalien, wo er den unmenschlichen Anblick der Unterversorgung der Verwundeten Soldaten ertragen muss. Aufgrund dieser Erfahrungen gründet er nach und nach das Rote Kreuz.

Dabei hätte er wohl nie gedacht was eine Gruppe Jugendrotkreuzler zu seinem 190. Geburtstag in Weilheim veranstalten würden….

Pünktlich zum Beginn der Gruppenstunde trafen sich die Stufe 1, die Bambinis sowie ihre Gruppenleiter um ein Zeichen gegen Mobbing zu setzen.

Dabei konnten die umstehenden Passanten beobachten wie ein riesiges Bodenbild ausgelegt wurde. Dieses zeigte eine Zeichnung bei der ein in der Mitte sitzendes Mobbing-Opfer von einer Menschenkette vor ihren Mobbern geschützt wird. Gut zu Erkennen waren die Rollen der einzelnen Figuren durch Wörter wie „Angst“ auf dem Mobbing-Opfer, „Menschlichkeit“ auf den Beschützern und „Rücksichtslos“ Auf den Mobbern.

Während die einen das Bodenbild auslegten, waren die anderen Grüpplinge unterwegs und verteilten das Bodenbild, in sehr viel kleinerer Version als Flyer und erklärten dabei die Bedeutung der Zeichnung, ebenfalls wurden Flyer und sogenannte Humanity-Cards verteilt.

Hinter der Humanity-Card steckt das Prinzip, eine menschliche Tat anzuerkennen. Diese kann man zum Beispiel jemandem überreichen, der einem Rollstuhlfahrer die Tür aufhält oder einer älteren Person seinen Platz im Bus anbietet.

Alles in Allem war das JRK sehr zufrieden mit seiner Aktion und hofft möglichst viele Menschen zum Nachdenken über dieses oft tot geschweigte Thema gebracht zu haben.

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