Gefühle zulassen – Reden hilft! Angst, Sorge, Hilflosigkeit oder Betroffenheit sind jetzt ganz normale Reaktionen auf ein so extremes Ereignis. Niemand muss das Erlebte, die Geräusche vor Ort oder die Nachrichten alleine verarbeiten. Es ist nicht peinlich, sich Unterstützung zu suchen.
Der erste Schritt kann ein Gespräch mit vertrauten Personen im Umfeld sein – mit den Eltern, der Familie, Freunden, Lehrkräften oder der Schulsozialarbeit. Auch unsere JRK-Leitungen vor Ort haben immer ein offenes Ohr für euch.
Tipp für Eltern und Bezugspersonen: Oft ist es gar nicht so leicht, die richtigen Worte zu finden, wenn Kinder und Jugendliche Fragen zu einer solchen Gewalttat haben. Der Radiosender BAYERN 3 hat dazu einen sehr hilfreichen Leitfaden veröffentlicht, der zeigt, wie man altersgerecht und ohne zusätzliche Ängste zu schüren mit Kindern ins Gespräch gehen kann. Hier geht es direkt zum Beitrag von BAYERN 3
Wer lieber anonym mit professionellen Beratungsstellen sprechen möchte, findet hier sofort, kostenlos und rund um die Uhr Hilfe:
- Nummer gegen Kummer (für Kinder & Jugendliche): 116 111 (Erreichbar Mo-Sa von 14:00 – 20:00 Uhr)
- Krisendienst Bayern: 0800 655 3000 (24h am Tag, 365 Tage im Jahr erreichbar)
- TelefonSeelsorge: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 (24h am Tag, 365 Tage im Jahr erreichbar)
- Elterntelefon (Nummer gegen Kummer): 0800 111 0 550 (Erreichbar Mo-Fr von 9:00 – 17:00 Uhr, Di+Do bis 19:00 Uhr)
Wenn reden schwerfällt: Schreib einfach. krisenchat Die Expert:innen für Krisenberatung sind per Chat für dich da. Einfach, sicher und kostenlos für alle unter 25 Jahren.
Als Jugendrotkreuz stehen wir an eurer Seite. Bitte scheut euch nicht, Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Unser tiefster Dank gilt allen Einsatzkräften, den Rettungsdiensten, der Polizei, den Teams der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) und Krisenintervention unseres BRK-Kreisverbandes Weilheim-Schongau, die heute unermüdlich für die Schülerinnen, Schüler, Lehrkräfte und Eltern im Einsatz waren.
