· Peißenberg

Verunglückter Fahrradfahrer, Reanimationen sowie ein Unfall im Bergwerk

Die 12- bis 16-jährigen Mitglieder des Jugendrotkreuzes Peißenberg absolvierten eine
spannende 12 Stunden Jugendübung.

Der Übungstag begann um 7 Uhr morgens an der Rotkreuzwache. Nach der Teilnehmereinweisung
sowie dem Fahrzeugcheck und dem Vertrautmachen mit dem Material ertönten gegen 07:50 Uhr
gleich zwei Alarme. Während der Krankentransportwagen (KTW) zu einer Reanimation fuhr, wurde
der Mannschaftstransportwagen (MTW) zu einem Schlaganfall am Ammerdamm alarmiert. Vor Ort
wurde jedoch noch ein weiterer Patient unter starkem Alkoholeinfluss festgestellt, welcher ebenfalls
versorgt wurde.

Nach einigen weiteren Szenarien im Laufe des Tages, bei welchen unter anderem eine amputierte
Hand, ein Fahrradsturz und eine weitere Reanimation bewältigt werden mussten, folgte ein
besonderes Highlight: eine Alarmierung zu einem Arbeitsunfall im stillgelegten Tiefstollen des
Bergbaumuseums Peißenberg. Dort galt es, einen Patienten mit einer starken Blutung sowie einer
Beinfraktur zu versorgen und anschließend aus dem Stollen zu retten.

Abschließend wurden beide Fahrzeuge um 16:54 Uhr zu einer größeren Lage im Schützenheim
alarmiert. Dort musste aufgrund einer fiktiven Tuberkulose-Erkrankung eines Patienten in
Infektionsschutzanzügen gearbeitet werden. Nach Abarbeiten dieses Einsatzes sowie dem Putzen der
Fahrzeuge und Aufräumen wurde die Übung um 19:30 Uhr beendet.

„Das Ziel der Übung war es, den Jugendlichen eine realitätsnahe Übungsmöglichkeit außerhalb der
klassischen Übungsabende im Lehrsaal zu bieten sowie sie mit den Fahrzeugen und dem Material der
„Großen“ arbeiten zu lassen“, erklärte Maximilian Beyer, welcher gemeinsam mit Jasmin Nägel die
Übungsleitung bildete.

Zum Ausklang des lehrreichen und anstrengenden Tages gab es ein gemeinsames Abschlussgrillen an
der Wache.

Großer Dank geht an das Bergbaumuseum Peißenberg, die Marktgemeinde Peißenberg, das
Wasserwirtschaftsamt Weilheim, die Schlosserei Vogl, die Pfarreigemeinschaft Peißenberg-Forst
sowie den Schützenverein Peißenberg für das Bereitstellen der Übungsorte. Des Weiteren, großer
Dank an die Bereitschaft Peißenberg

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