Solferino ReloadedSolferino Reloaded

JRK Weilheim auf geschichtlicher Spurensuche in Solferino

Am Donnerstag, 21.06.2018, bricht das Jugendrotkreuz Weilheim zum zweiten Mal mit 21 Jugendlichen und drei MTW‘s auf nach Solferino, Italien. Dies ist der Ort, an dem das Rote Kreuz nach der Schlacht von Solferino 1859 von Henry Dunant gegründet wurde. Er sah die vielen Toten und Verletzten, die nicht versorgt wurden und beschloss daraufhin, eine unabhängige Gemeinschaft zu gründen, die Menschen in Not helfen sollte. 

Am Donnerstagnachmittag kamen wir auf dem Campingplatz direkt am Gardasee an. Die Mobilheime wurden kurz eingeräumt und ab geht es zum ersten Baden. Abends hatten die Gruppenleiter eine Überraschung geplant: Eine Fahrt in den nahegelegenen Freizeitpark, das „Gardaland“. Nach drei Stunden Achterbahn fahren ging es auch schon wieder zurück auf den Campingplatz und ab ins Bett. Freitagvormittag stand Sightseeing in Solferino auf dem Programm: die Gedenkstätte des Internationalen Roten Kreuzes, das Museum im damaligen Aussichts- und Wachturm der Schlacht mit Ausblick über das Schlachtfeld und das Ossarium, eine Kirche in der die Knochen der Opfer zum Andenken an die Schlacht gelagert werden. Danach war noch Baden und Grillen angesagt, bei dem die Wasserwacht Steglitz-Zehlendorf aus den Mobilhäusern nebenan eingeladen wurde. 

Am Samstag ging es nach Castiglione delle Stiviere zum berühmten, alljährlichen Fackellauf. Er folgt dem 10 Kilometer langen Weg von Solferino nach Castiglione, auf dem vor vielen Jahren die Verwundeten der Schlacht getragen wurden. Während des Laufs wurde von allen fleißig T-Shirts getauscht mit Rot-Kreuzlern aus der ganzen Welt. Danach fallen alle erschöpft ins Bett.

Am Sonntag war noch Aufräumen angesagt und ein letztes Mal baden gehen. Zum Abschluss ging es noch zum Pizza essen und wir machten uns anschließend auf den Heimweg. Nach sechs Stunden Autofahrt kamen wir wohlbehalten wieder in Weilheim an. Es waren sehr schöne vier Tage in Italien, die allen Teilnehmenden viel Spaß bereitet haben. Wir freuen uns auf das nächste Mal.

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