Ein Abschluss aber auch auch ein AnfangEin Abschluss aber auch auch ein Anfang

Ein Abschluss aber auch ein Anfang

Gaudi und zahlreiche Workshops gab es beim Jahresabschlusswochenende 2018 für die Mitglieder unseres Jugendrotkreuzes. 

So schnell kann es gehen. Wieder ein Jahr ist vorbei und auch wieder ein Abschlusswochenende. Am Dreikönigswochenende fand für die Mitglieder des Jugendrotkreuzes Weilheim Schongau das jährliche Abschlusswochenende statt. Dieses Jahr ging es ins Schullandheim Wartaweil. An den vier Tagen war für die 3-27-Jährigen einiges geboten. So ging es für einen Teil zur Abfallentsorgung nach Erbenschwang, in einen Bunker oder zur Berufsfeuerwehr nach München. Unterstützung bekam man hier vom Biomichl aus Weilheim der seinen Bus zur Verfügung stellte damit auch alle die wollten an diesen Ausflügen teilnehmen konnten. 

Aber auch im Haus selber war einiges geboten. Die Kinder konnten sich beim Workshop des Schweinsgalopp e.V. im Zirkus ausprobieren, studierten mit der Klangfabrik eine Choreografie ein. Blutig wurde es beim Workshop mit der Notfalldarstellung. Hier erfuhren die Kinder und Jugendlichen wie sie Wundenschminken müssen damit sie echt ausschauen oder auch was beim Mimen, so nennt man das Schauspielen von Verletzungen und Krankheiten, zu beachten ist. Auch Abteilungen des Roten Kreuzes stellten ihre Arbeit vor. Die Hundestaffel erklärte den richtigen Umgang mit dem Hund und zeigte, nach einer Hunde-Kuschel-Zeit, die Vermisstensuche. Bei der Wasserwacht ging es um das Thema „Eisrettung“ erst in Theorie und dann auch in der Praxis, natürlich nicht auf echtem Eis sondern auf dem verschneitem Parkplatz. Der Betreuungsdienst erklärte den Kindern erstmal worauf beim Umgang mit Lebensmitteln zu achten ist und schnipselte anschließend fleißig Obst für einen Obstsalat. Die Älteren bekamen ein Planspiel. In diesem galt es das Schullandheim auf die Anforderungen einer Notunterkunft zu prüfen. Kreative JRKler*innen konnten beim Workshop „Der Kreative“ ihrer Kreativität freien Lauf lassen und z.B Schallplattenuhren basteln. Aktiv wurde es im gleichnamigen Aktivworkshop. Bei dem es von der TSV Abteilung Rock`n Roll einfache Schritte gab. Der Jugend DAV baute eine Seilrutsche im Gang auf, welche die Kinder mit Begeisterung runtersausten. 

Auch an den Abenden war ein buntes Programm geboten. Am ersten Abend wurde im Casino bis zum letzten Cent gezockt und parallel die Gesangskünste getestet. Eine Nachtwanderung und ein Kino warteten am nächsten Abend. Den Abschluss machte, wie jedes Jahr die grandiose Party mit der das vergangen Jahr nochmal richtig verabschiedet wird und das neue Jahr begrüßt.

Am Sonntag gab es dann wieder den großen Jahresrückblick zu dem auch alle Eltern und Verwandte eingeladen waren. Für den Rückblick hat die PG Medien (Projektgruppe Medien des Jugendrotkreuzes) extra den Film „Ein Wecker mit Folgen“ gedreht. Nachdem Film dankte Jenni Hanzlik (Leiterin der Jugendarbeit im Kreisverband) den anwesenden Gruppenleitern für die wöchentliche Arbeit. Aber auch die Leiterin blieb nicht verschont. Daniel Illich (stellv. Leiter der Jugendarbeit) dankte ihr für die unermüdliche Arbeit der vergangenen Jahre „die leider viel zu oft als selbstverständlich angesehen wird.“ „Wie sich diese Arbeit äußert, zeigt kein Jahr besser als dieses. Wer gewinnt schon in einem Jahr die Titel deutscher Vizemeister (16+ Jahre), Landessieger (6-8 Jahre) und oberbayerischer Meister (9-11 Jahre).“ Als Dank dafür gab es ein selbstgebasteltes Freundschaftsbuch. 

Auch die Gruppenmitglieder dankten ihren Gruppenleiter*innenn Jenni, Lisa, Christian und Jojo mit selbstgestalteten T-shirts. Für besonderes Engagement im Kreisverband wurden anschließend noch die Gruppenleiterin Miriam Hammerschmidt (16 Jahre) sowie der örtliche Leiter des JRK Peißenberg und Gruppenleiter Fabian Thurner (26 Jahre) geehrt. Abgeschlossen wurde der Jahresrückblick dann mit einem kurzen Film übers Wochenende. Das gesamte Team des Jugendrotkreuzes freut sich nun auf ein neues Jahr 2019. 

Der Film zum Wochenende

Hier gibt`s  das Wochenende nochmal in knappen 10 Minuten.