Meisterköche, Indianerfreunde und JuniorhelferMeisterköche, Indianerfreunde und Juniorhelfer

Beim Zeltlager des Jugendrotkreuzes Weilheim und Peißenberg standen neben Erster Hilfe auch jede Menge andere Aktionen auf dem Programm.

„Wir sind Juniorhelfer, wir helfen dir…“, diese Worte schallten fünf Tage lang regelmäßig über den Zeltplatz des Jugendrotkreuz Weilheim und Peißenberg, denn ein Juniorhelfer war am Ende jeder der 32 Kinder. In den fünf Tagen lernten sie aber nicht nur ausgiebig wie Verbände richtig angelegt, Personen in die stabile Seitenlage gebracht oder was bei Knochenbrüchen beachtet werden muss, sondern auch wie man über dem Lagerfeuer kocht. Für das außergewöhnliche Abendessen wurde am Donnerstagnachmittag fleißig Teig geknetet, Gemüse und Fleisch geschnippselt. Als dann endlich die Töpfe mit dem Gulasch im Feuer standen, zogen die Kinder los, um für die selbst geschüttelte Butter Kräuter zu sammeln.

Auch die anderen Tage waren mit einem sehr bunten Programm gefüllt. Beim Händlerspiel hatte jede Gruppe die Aufgabe, sich seinen eigenen Rettungswagen zu basteln. Auf dem gesamten Zeltplatz hatten Händler mit unterschiedlichsten Waren ihre Stände aufgebaut. Um die Rohstoffe oder Waren zuerhalten, mussten die Kinder verschiedene Aufgaben erfüllen.

Auch eine große Indianerfeindschaft galt es zu lösen. Während die Appachen ihren verlorenen Schatz wiederfinden wollten, hatten die Schoschonen mit Goldsuchern zu kämpfen. Gleichzeitig halfen sie den Bahningenieure eine Bahntrasse durch das Land der Appachen zu bauen.

Kreativ wurden die Kinder am Mittwochnachmittag als es galt sein eigenes Spielbrett zu gestalten. So entstanden Pferdespiele, Mensch-ärger-dich-nicht und viele andere interessante Spiele.

Am Abend konnte bei Roulette, Poker oder Uno das Budget aufgebessert werden. Die Jungs und Mädls spielten was das Zeug hielt und zogen so manch einen Betreuer ab. Mit dem gewonnen Geld konnte man sich Cocktails kaufen, natürlich alkoholfrei. Auf die Suche nach dem Schatz vom König der Tiere ging es an einem anderen Abend. Im dunklen Wald wurden die verschieden Tiere befragt, Aufgaben oder Mutproben gelöst, um Hinweise oder Teile der Schatzkarte zu erhalten.  Todmüde vielen alle auch am letzten Abend ins Bett, als zusammen mit den Zirkuskindern, die ebenfalls auf dem Zeltplatz waren, eine fette Abschlussparty gefeiert wurde.

Nach dem Abbau ging es am Freitag auch schon wieder zurück. Mit im Gepäck: Viele neue Freunde und eine Woche die so schnell nicht vergessen wird. Auch wenn für manche die Woche noch viel länger sein könnte, freuten sich alle auf das Bett und die Eltern zuhause.  

Die zwölf Betreuer*innen und das dreiköpfige Küchenteam sind rundum zufrieden mit der Woche und freuen sich schon riesig aufs nächste Jahr.

 

Alle Fotos gibt`s hier.

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